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Glossar Videoproduktion

FAQ · Imagefilm Wissen

Glossar Videoproduktion

Wer zum ersten Mal einen Film für sein Unternehmen plant, stolpert schnell über Fachbegriffe. Was unterscheidet einen Imagefilm von einem Imagevideo, was passiert im Color Grading, und was heißt Buyout im Angebot? Hier erklären wir die Begriffe, die in unseren Gesprächen und Angeboten am häufigsten fallen, kurz und ohne Fachchinesisch. Ausführlich behandelt ist jedes Thema auf der jeweils verlinkten Seite.

Direkt zu: Filmformate, Vorbereitung, Dreh, Postproduktion, Angebot und Rechte.

Filmformate

Imagefilm

Ein Imagefilm stellt ein Unternehmen als Ganzes vor und wirbt für Vertrauen in die Marke statt für ein einzelnes Produkt. Wie wir Imagefilme planen und drehen, zeigt imagefilme.com.

Imagevideo

Imagevideo und Imagefilm meinen meist dasselbe, oft ist mit Imagevideo ein kompaktes Format gemeint. Mehr zu kompakten Formaten mit einem Drehtag.

Imagetrailer

Ein Imagetrailer ist die besonders kurze Form des Imagefilms, oft unter einer Minute. Er macht neugierig, statt alles zu erklären, und eignet sich für Social Media, Messebildschirme oder als Einstieg vor einem längeren Film.

Unternehmensfilm

Unternehmensfilm wird oft gleichbedeutend mit Imagefilm verwendet und zeigt, wer ein Unternehmen ist und wofür es steht. Mehr zum Film als Visitenkarte Ihrer Firma.

Werbefilm

Ein Imagefilm stellt ein Unternehmen vor, ein Werbefilm wirbt für ein Produkt, eine Kampagne oder ein Angebot. Er muss vor allem unterhaltsam genug sein, dass man ihn bis zum Ende sieht. Mehr zu Werbung mit bewegten Bildern.

Werbespot

Der Werbespot ist die kurze, streng getaktete Form des Werbefilms für einen festen Sendeplatz im Fernsehen, im Kino oder vor Onlinevideos. Seine Länge ist vorgegeben, meist 15, 30 oder 60 Sekunden.

TV Spot

Ein TV Spot ist ein Werbespot für die Ausstrahlung im Fernsehen. Er braucht sendefähiges Material in der vom Sender geforderten technischen Norm und wird oft als ganze Familie aus Hauptspot und Kürzungen geschnitten. Aus unserem Haus kommen unter anderem Spots für die ARD Ausstrahlung und die nationale TV Kampagne für Mein Akon.

Kinospot und Kinowerbung

Ein Kinospot läuft vor dem Hauptfilm auf der großen Leinwand, oft regional geschaltet. Kinowerbung wirkt, weil das Publikum aufmerksam ist und Bild und Ton in voller Qualität erlebt, deshalb braucht sie Material in echter Kinoqualität. Für die Sparkasse Südwestpfalz entstand der Kinospot aus demselben Material wie der Recruitingfilm. Ein weiteres Beispiel ist die Kinowerbung für Implement IT.

Moodfilm

Ein Moodfilm transportiert vor allem eine Stimmung, mit Bildern, Musik und wenig oder gar keinem Text. Er wird als Einstieg auf Websites, bei Veranstaltungen oder als Teaser eingesetzt, wenn Gefühl wichtiger ist als Information. In der Vorbereitung bezeichnet Moodfilm auch einen Zusammenschnitt aus Referenzbildern, der den geplanten Look vorab zeigt.

Eventfilm

Ein Eventfilm hält eine Veranstaltung fest, etwa eine Firmenfeier, einen Kongress oder einen Kundentag, und macht sie für alle erlebbar, die nicht dabei waren. Gedreht wird live und ohne zweite Chance, deshalb zählen Planung und eine eingespielte Crew. Ein Beispiel ist der Eventfilm vom Porsche Track Day am Nürburgring.

Messefilm

Ein Messefilm läuft am Stand, meist als Loop ohne Ton auf großen Bildschirmen, und wird oft durch eine längere Fassung für Gespräche und kurze Clips für Social Media ergänzt. Mehr zum Film für den Messestand.

Dokumentation

Eine Dokumentation beobachtet echte Ereignisse und Menschen, statt eine Geschichte zu inszenieren. Sie lebt von Authentizität, O Tönen und einer klaren Erzählstruktur, die erst im Schnitt entsteht.

Unternehmensdokumentation

Eine Unternehmensdokumentation hält ein Projekt, einen Bau, ein Jubiläum oder einen Wandel im Unternehmen filmisch fest, oft über längere Zeit. Für die Peter Gross Bau Holding haben wir zum Beispiel die bislang größte zusammenhängende Betonage Deutschlands über 38 Stunden Dauerbetrieb begleitet, nachzulesen in der Dokumentation der Betonage in Dillingen.

TV Dokumentation

Eine TV Dokumentation ist eine Dokumentation, die für die Ausstrahlung im Fernsehen produziert wird. Eine Sonderform ist die PR Fernsehdokumentation, bei der ein Unternehmen oder Produkt in einem redaktionellen Umfeld vorgestellt wird. So haben wir für Welt der Wunder TV eine PR Fernsehdokumentation über ein saarländisches Upcycling Unternehmen gedreht.

Produktvideo

Ein Produktvideo zeigt, was ein Produkt kann, und nicht nur, wie es aussieht. Eingesetzt wird es auf der Produktseite, in Präsentationen, in Schulungen oder am Messestand. Mehr dazu, wie wir Produkte im Film zeigen.

Erklärfilm

Ein Erklärfilm macht ein Produkt, eine Software oder einen Ablauf in wenigen Minuten verständlich. Wir setzen dabei auf Realbild mit echten Menschen und echten Orten und ergänzen 3D Animation dort, wo der Wirkmechanismus unsichtbar ist. Mehr zum Erklären im Realbild.

Industriefilm

Ein Industriefilm zeigt Produktion, Maschinen und Abläufe in Werkhallen, Reinräumen oder auf Baustellen. Gedreht wird oft bei laufender Produktion, deshalb gehören die Abstimmung von Wegen, Schutzausrüstung und Sicherheitsvorgaben mit der Werksleitung zur Vorbereitung. Mehr zu Drehs in Werkhallen und Reinräumen.

Recruiting Video

Ein Recruiting Video zeigt Bewerberinnen und Bewerbern, wie es sich anfühlt, in einem Unternehmen zu arbeiten, meist mit echten Mitarbeitern statt Darstellern. Ein Beispiel für Wirkung: Der Recruitingfilm für die Sparkasse Südwestpfalz steht für 28 Einstellungen in zwölf Monaten. Mehr zu Filmen für die Mitarbeitergewinnung.

Showreel

Ein Showreel ist ein kurzer Zusammenschnitt der besten Szenen aus vielen Produktionen. Es zeigt in wenigen Minuten, welchen Bildstil und welche Qualität ein Studio liefert. Unser Showreel und weitere Filme finden Sie bei unseren Filmbeispielen nach Branche.

Cut Down

Ein Cut Down ist eine gekürzte Fassung eines längeren Films, zum Beispiel 15 oder 30 Sekunden für Social Media oder Werbeanzeigen. Man schreibt es auch Cutdown. Aus einem Hauptdreh lassen sich mehrere Fassungen schneiden, ohne erneut zu drehen, vorausgesetzt, sie wurden beim Dreh mitgeplant.

Vertikale Fassung (9:16)

Die vertikale Fassung im Hochformat 9:16 ist für Smartphones gemacht, etwa für Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts. Sie sollte schon beim Dreh mitgeplant werden, damit wichtige Bildinhalte auch im schmalen Ausschnitt funktionieren. Wie solche Fassungen zusammenspielen, zeigt unsere Seite zu Bewegtbild im Marketing.

Vorbereitung

Videoproduktion

Videoproduktion ist der gesamte Weg von der Idee über den Dreh bis zum fertigen Film. Wie das bei uns Schritt für Schritt abläuft, steht unter so läuft eine Produktion bei uns ab.

Briefing

Im Briefing klären wir, wen der Film erreichen soll, was diese Menschen danach denken, fühlen oder tun sollen und wo der Film laufen wird. Daraus ergeben sich Länge, Tonalität und Bildsprache fast von selbst.

Grobkonzept und Feinkonzept

Das Grobkonzept ist eine bewusst unfertige kreative Skizze, oft in zwei bis vier Routen, auf die Sie reagieren können, bevor Zeit in ein Drehbuch fließt. Erst nach Ihrer Entscheidung für eine Richtung wird im Feinkonzept die Idee ausgearbeitet. Wie aus einer Idee ein tragfähiges Konzept wird, beschreiben wir ausführlich.

Exposé und Treatment

Ein Exposé beschreibt die Idee eines Films auf wenigen Zeilen bis wenigen Seiten. Das Treatment geht einen Schritt weiter und erzählt den geplanten Ablauf in Prosa, noch ohne ausformulierte Dialoge oder Sprechertexte. Bei Unternehmensfilmen fließen beide Schritte meist in Grob und Feinkonzept ein.

Drehbuch

Das Drehbuch legt Szene für Szene fest, was zu sehen und zu hören ist, inklusive Sprechertext, Interviewfragen und O Tönen. Es ist die Grundlage für Drehplan und Kalkulation.

Storyboard

Das Storyboard übersetzt das Drehbuch in Bilder, meist als Skizzen oder Referenzfotos für jede Einstellung. Wir nutzen einen visuellen Ansatz statt starrer technischer Pläne, damit die Crew am Set auf bessere Ideen reagieren kann.

Drehplan

Der Drehplan regelt, wann an welchem Ort welche Szene mit welchen Personen gedreht wird. Ein guter Drehplan bündelt Motive, sodass an einem Drehtag oft drei oder vier Sequenzen für verschiedene Filme entstehen.

Dreh

Drehtag

Ein Drehtag ist ein Arbeitstag am Set mit Crew, Kamera, Licht und Ton. Die Zahl der Drehtage gehört zu den wichtigsten Kostenfaktoren eines Films. Was ein Drehtag am Markt kostet, zeigen wir bei den Kosten im Überblick.

6K mit 4K Master

Gedreht wird in 6K Auflösung, geliefert wird ein Master in 4K. Das größere Ausgangsbild gibt mehr Spielraum im Color Grading, erlaubt saubere Bildausschnitte und lässt sich bei bewegter Kamera besser stabilisieren. Unsere Hauptkamera ist die RED Cinema 6K mit Cinema Objektiven.

Videograf

Ein Videograf dreht und schneidet Filme oft allein oder im kleinen Team, von der Hochzeit bis zum Firmenvideo. Bei größeren Produktionen teilen sich Kamera, Licht, Ton, Regie und Schnitt auf mehrere Spezialisten auf. Eine Wissensdatenbank für Videografen mit Firmenliste finden Sie auf video-graf.de.

Kameramann und DOP

Der Kameramann führt die Kamera. Der DOP, Director of Photography, verantwortet darüber hinaus den gesamten Bildlook, also Licht, Bildausschnitt und Kamerabewegung. Eine kompakte Cinema Crew besteht bei uns aus drei bis fünf Personen.

Producer und Regie

Der Producer organisiert die Produktion, von Budget und Drehplan bis zur Abstimmung mit dem Kunden am Set. Die Regie führt die Menschen vor der Kamera und sorgt dafür, dass jede Szene so wirkt, wie das Drehbuch es vorsieht.

Gimbal

Ein Gimbal ist eine motorisierte Halterung, die die Kamera bei Bewegung ruhig hält. Damit entstehen fließende Kamerafahrten aus der Hand, ohne Schienen oder Kran.

Drohne und FPV Drohne

Mit der Drohne entstehen Luftaufnahmen von Gebäuden, Gelände und Landschaft. Die FPV Drohne ist klein und wendig und fliegt auch durch enge Hallen, Gänge oder eine geöffnete Maschinenpresse.

O Ton und Interview

O Ton steht für Originalton, also Aussagen von echten Personen, meist aus Interviews mit Geschäftsführung, Mitarbeitern oder Kunden. Sauber aufgenommene Interviews tragen einen Film oft mindestens so stark wie das Bild.

Postproduktion

Postproduktion

Postproduktion ist alles, was nach dem Dreh passiert: Schnitt, Grafik, Color Grading, Sounddesign, Musik und Sprecher. Bei uns entsteht sie komplett im eigenen Haus in Ensdorf.

Rohschnitt

Der Rohschnitt ist die erste zusammenhängende Fassung des Films, noch ohne finale Farbe, Grafik und Tonmischung. An ihm wird geprüft, ob Geschichte und Länge stimmen.

Korrekturschleife

In der Korrekturschleife sammeln Sie Ihre Änderungswünsche am Schnitt. Bei uns ist eine Korrekturschleife mit bis zu zehn Änderungen im Festpreis enthalten, kommentiert und freigegeben wird im Vision Board, unserem Kundenzugang.

Color Grading und Farbkorrektur

Die Farbkorrektur gleicht Helligkeit und Farben aller Einstellungen aneinander an. Im Color Grading bekommt der Film anschließend seinen Look, etwa klar und hell für ein Technologieunternehmen oder warm für ein Hotel.

Sounddesign

Sounddesign umfasst Geräusche, Atmosphären und Effekte, die das Bild hörbar machen, und die Mischung mit Musik und Sprache.

Sprecher und Voice Over

Voice Over ist der Sprechertext, der über die Bilder gelegt wird. Wir besetzen jede Stimme mit professionellen Sprechern über die Sprecher Agentur, mit der wir zusammenarbeiten, auf Deutsch, Englisch und auf Wunsch in weiteren Sprachen.

Musiklizenz

Musik in einem Firmenfilm braucht die passenden Rechte für den geplanten Einsatz, also etwa Website, Social Media, Messe oder TV. Wir lizenzieren Musik entsprechend und weisen sie im Angebot als eigene Position aus.

Master

Der Master ist die fertige, abgenommene Endfassung in höchster Qualität, aus der alle weiteren Formate und Fassungen erzeugt werden.

Angebot und Rechte

Festpreis

Ein Festpreis bedeutet, dass genau das geliefert und berechnet wird, was im Angebot steht. Anpassen müssen wir ihn nur, wenn der Umfang erheblich erweitert wird oder Umstände außerhalb unseres Einflusses eintreten.

Nutzungsrechte

Nutzungsrechte legen fest, wo, wie lange und in welchen Medien ein Film eingesetzt werden darf. Sondernutzungsrechte, etwa für TV oder bezahlte Kampagnen, werden separat kalkuliert.

Buyout

Buyout ist die pauschale Abgeltung von Nutzungsrechten für einen vereinbarten Einsatz, ohne spätere Zusatzvergütung. Es betrifft vor allem Darsteller, Sprecher und Musik. Umfang, Medien und Laufzeit stehen im Angebot.

Imagefilm Agentur

Eine Imagefilm Agentur übernimmt Konzept, Dreh und Postproduktion aus einer Hand. Woran Sie die passende Agentur erkennen, erklären wir ausführlich.

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